Fünf Tage lang drehte sich vom 12. bis 16. August 2015 an den Kajen in Bremerhaven alles um die schönsten und größten Segelschiffe der Welt, am Sonntag ging die 9. Sail in der Seestadt zu Ende. Rund 1,2 Millionen Menschen kamen zum Windjammerfestival.
Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren Besuch bei der Sail 2015, Termine und Angaben gelten nicht mehr.
Die Sail 2015
Prominentester Segler war am Mittwoch Bundespräsident Joachim Gauck, der die Sail als Schirmherr am Nachmittag offiziell eröffnete. Die ganze Woche über standen die Menschen vor den Schiffen Schlange. Mehr als 270 Schiffe mit rund 3.500 Besatzungsmitgliedern aus 20 Nationen nahmen teil. Käpt’n der „Young Endeavour“ (44 Meter Länge), Gavin Dawe aus Australien, segelte knapp 32.200 Kilometer acht Tage und Nächte lang zur Sail.
Die Stars
Die Stars waren unter anderem die Vier-Mast-Barkentine „Esmeralda“, die polnische „Dar Mlodziezy“ und das Flaggschiff des Windjammertreffens, die „Alexander von Humboldt II“. Es war jede Art von Schiffen vertreten, vom Expeditionsschiff über Frachtsegler bis zum Kriegsschiff, ein besonderer Hingucker war der Nachbau der „Ubena von Bremen“ aus dem Jahr 1380. Zum ersten Mal dabei war die „Guayas“, das Segelschulschiff der ecuadorianischen Marine, die „Gorch Fock“ kam dagegen wegen Instandsetzungsarbeiten nicht.
Programm
Publikumsmagneten waren die Einlaufparade und das 20-minütige Höhenfeuerwerk am Samstagabend. Zu den Höhepunkten der rund 100 Veranstaltungen zählten Open-Air-Konzerte: Auf der Radio-Bremen-Bühne spielten kostenlos unter anderem Laith Al-Deen, Flo Mega, Rhonda und The Baseballs. Die meisten Schiffe fuhren am Sonntag weiter nach Amsterdam zum nächsten Segelfestival. Eine neuere Ausgabe steht in unseren Berichten zu den Maritimen Tagen.


































































































