Der AquaDom war das größte zylindrische und freistehende Aquarium der Welt und seit Mai 2004 im CityQuartier DomAquarée zu bewundern. Das SEA LIFE Berlin bot Einblicke in die Meere der Welt mit mehr als 5.000 Tieren in über 35 naturgetreu gestalteten Becken. Die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug durch den AquaDom war der außergewöhnliche Abschluss des Besuchs.
Der AquaDom wurde am 16. Dezember 2022 beim Platzen des Aquariums zerstört, das SEA LIFE Berlin wurde im Dezember 2024 geschlossen. Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren Besuch, Zeiten und Angaben gelten nicht mehr.
SEA LIFE Berlin
Man sah Rochen, Seepferdchen, Karpfen, Haie, Langusten, Muränen, Clownfische und viele andere Arten. Von den Quellen der Spree aus führte der Rundgang dem Lauf des Wassers folgend bis in die Nordsee und den Atlantik. In einem Aquarium mit Barben, Flussbarschen und Rotaugen wurden die eingeengten, begradigten Spreekanäle nachempfunden, in die der Mensch das natürliche Flussbett im Lauf der Zeit verwandelt hat. Die Fauna und Flora des Wannsees wurde rund um einen Bootssteg abgebildet, typische Bewohner waren Karpfen und Rotfedern.
Tunnel und Spiegellabyrinth
Durch die Bullaugen eines versunkenen Schiffes blickten Kinder und Eltern ins offene Meer der Nordsee. Im sechs Meter langen Unterwassertunnel durchquerten sie das Tiefseebecken, Mensch und Meeresbewohner waren nur durch fast unsichtbare Acrylglasscheiben getrennt. Zum Ende ging es durch die verworrenen Gänge von Neptuns Spiegellabyrinth auf die gegenüberliegende Straßenseite ins Foyer des Radisson-Hotels, zum AquaDom.
Der AquaDom
Der AquaDom war 25 Meter hoch, hatte 12 Meter Durchmesser und ein Gesamtgewicht von 2.000 Tonnen. Er fasste über eine Million Liter Salzwasser, in dem mehr als 1.500 Fische aus etwa 97 Arten lebten. Die Fahrt mit dem innen liegenden gläsernen Aufzug führte durch den Lebensraum Korallenriff. Realisiert wurde der AquaDom durch die Union Investment Real Estate GmbH, die biologische Leitung lag bei der Berliner Gesellschaft für Großaquarien. Besucherbetreuer standen für Hintergrundinformationen zu den gezeigten Bewohnern zur Verfügung.









