Rockmuseum Munich

Das Rockmuseum Munich war ein privat betriebenes Musikmuseum auf der Besucherplattform des Olympiaturms in München in 181 Metern Höhe und damit das höchstgelegene Museum dieser Art. Gründer und Leiter waren Finanzkaufmann Herbert Hauke und Musikjournalist Arno Frank Eser.

Das Rockmuseum ist geschlossen

Das Rockmuseum Munich musste Ende 2021 im Olympiaturm schließen, der Turm selbst ist seit Juni 2024 wegen Sanierung geschlossen. Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren früheren Besuch, die genannten Angaben gelten nicht mehr.

Das Museum

Zur Eröffnungs-Pressekonferenz 2004, die mit einer Party kombiniert wurde, kamen unter anderem Uriah Heep, Jim Marshall (der Erfinder der gleichnamigen Verstärker), Superdrummer Pete York, der Münchner Bluesbarde Willy Michl, Leslie Mandoki und viele mehr. Das Museum war kostenlos zugänglich, wenn der Eintritt für den Turm gezahlt wurde. Es war sehr klein, aber mit Liebe zusammengestellt, man musste sich kurz Zeit nehmen und die Texte in Ruhe lesen.

Die Exponate

Zu den Exponaten gehörten Fotos, Tickets, Musikinstrumente, Poster und Bühnenbekleidungen, unter anderem von Jim Morrison, Elvis, The Beatles, Frank Zappa, Freddie Mercury, Pink Floyd und den Rolling Stones, sowie eine voll funktionsfähige Jukebox aus den 1960er-Jahren mit einsehbarer Greif- und Abspielautomatik. Es gab auch Goldene Schallplatten, Kleider von Rockstars und handsignierte Gitarren von Musikgrößen wie Frank Zappa, den Rolling Stones und Kiss. Auf der kleinen Ausstellungsfläche konnte allerdings nur etwa ein Prozent der vorhandenen Sammlung gezeigt werden. Das Highlight war die alte Jukebox, bei der man für 50 Cent einen Titel wählen konnte, der dann recht laut über die ganze Aussichtsetage schallte. Nebenbei genoss man den Ausblick über München. Ab und zu fanden dort auch Live-Konzerte statt. Mehr zum Turm steht im Beitrag zum Olympiaturm.

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