Museum für Hamburgische Geschichte

Das Museum für Hamburgische Geschichte wurde 1908 am Holstenwall gegründet und präsentierte die facettenreiche Entwicklungsgeschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um 800 bis zur Gegenwart. Das Haus zählt zu den größten stadthistorischen Museen Europas.

Das Museum wird saniert

Das Gebäude wird seit Anfang 2024 baulich saniert, die ständige Ausstellung wird neu konzipiert. Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren Besuch, Zeiten und Angaben gelten derzeit nicht.

Der Rundgang

Der Stadtgeschichtliche Rundgang im ersten Obergeschoss führte von der Mittelalter-Ausstellung „Hamme, Burg und Hansestadt“ bis zur Ausstellung „Taktgeber Hafen. Hamburgs Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert“. Zahlreiche Exponate widmeten sich den Leitthemen Schifffahrt, Hafen und Auswanderung über Hamburg sowie der bürgerlichen Wohnkultur vergangener Epochen.

Modelleisenbahn und Räume

Auf rund 1.000 Quadratmetern waren die bedeutenden Exponate zu Handwerk und Gewerbe, Schifffahrt und Verkehr sowie Wohn- und Gartenkultur der letzten 1.200 Jahre zu bewundern. Dazu kamen Sonderausstellungen, Museumsfeste, Veranstaltungen und Hamburgs größte Modelleisenbahn in Spur 1 (Maßstab 1:32) auf etwa 250 Quadratmetern. Der glasüberdachte Innenhof war ein schöner Veranstaltungsort, im Hauptgeschoss lag ein Café, das auch über einen separaten Eingang für andere Gäste offen stand.

Außenstelle

Außenstelle des Museums sind die Kramer-Witwen-Wohnungen aus dem 17. Jahrhundert am Krayenkamp in der Neustadt unterhalb des „Michels“, die ältesten erhaltenen Wohngebäude der Hamburger Innenstadt. Adresse des Museums war Holstenwall 24, 20355 Hamburg.

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