Menorca: Strände, Ciutadella und die Apartmentanlage Fergus Style Carema Beach

Menorca ist die ruhigere der großen Baleareninseln: weiße Sandbuchten, ein Küstenweg rund um die Insel und die Altstadt von Ciutadella prägen den Urlaub. Im Mittelpunkt steht die Apartmentanlage Fergus Style Carema Beach in Cala en Bosc, direkt am Sandstrand und nahe dem Yachthafen.

Menorca im Überblick

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und zugleich die am dünnsten besiedelte. Sie gilt als deutlich ruhiger als Mallorca oder Ibiza. Im Norden prägen Klippen und teils raue Winde die Küste, im Süden liegen die Sandstrände mit klarem Wasser. Seit 1993 ist die Insel Biosphärenreservat, nach verbreiteten Angaben stehen rund 43 Prozent der Fläche unter Naturschutz.

Zwei Städte bestimmen das Bild: Maó (Mahón) im Osten, die heutige Hauptstadt mit einem der größten Naturhäfen des Mittelmeers, und Ciutadella im Westen, die frühere Inselhauptstadt mit gotischer Kathedrale, Palästen und der Plaça des Born. Dazwischen erinnern talayotische Bauten wie die Naveta des Tudons bei Ciutadella an die Bronzezeit. Der Grabbau ist über 3.000 Jahre alt und gilt als eines der ältesten Bauwerke Europas in Megalithbauweise.

Lage und Anreise: Entfernung vom Flughafen Maó

Cala en Bosc, auch Cala’n Bosch geschrieben, liegt im Südwesten der Insel nahe Ciutadella, im Gebiet von Son Xoriguer und Cap d’Artrutx. Der Flughafen Maó ist nach Angaben des Hotels rund 54 Kilometer entfernt, die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Bis in die Altstadt von Ciutadella sind es je nach Quelle zwischen rund zehn und 16 Kilometer, der Ort ist per Linienbus und Mietwagen erreichbar.

Die Apartmentanlage Fergus Style Carema Beach

Die Anlage ist ein Haus im Stil menorquinischer Ferienhäuser mit weiß getünchten Fassaden, Terrassen und Balkonen, viele mit Meerblick. Sie hat 164 Zimmer, die laut Veranstalter renoviert sind, und wird als Vier-Sterne-Haus geführt. Zur Wahl stehen Studios mit etwa 20 Quadratmetern und Apartments mit etwa 30 Quadratmetern und separatem Schlafzimmer. Beide haben eine Kitchenette, ein Bad mit Dusche, Klimaanlage und Balkon oder Terrasse.

Im Außenbereich gibt es einen Pool mit Sonnenterrasse, einen Kinderpool und einen Garten. Das Restaurant S’Aigu bietet Frühstück und abends ein Buffet mit mediterraner und lokaler Küche, dazu kommt die Beachbar am Pool. Buchbar sind Frühstück oder Halbpension. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt, WLAN ist kostenlos. Auf dem Programm stehen außerdem Tischtennis und Yoga, Massagen, Fahrradverleih und Autovermietung kosten extra. Der Strand gehört nicht zum Hotel, der Zugang führt direkt von der Anlage aus.

Unsere Bewertung der Anlage

Die Einschätzung beruht auf veröffentlichten Gästeurteilen. Bei Check24 erreicht das Haus 8,0 von 10 Punkten aus 31 Bewertungen, bei Booking.com 8,8 von 10 Punkten (Stand Oktober 2026). Gelobt werden die direkte Strandlage, die Terrasse über der Bucht, das freundliche Personal und das abwechslungsreiche Buffet.

Kritik betrifft die Zimmer, etwa zu weiche Matratzen und kleine Schränke, ungleichmäßige Reinigung, abgenutzte Liegen und Kunstrasen am Pool sowie ein kühl wirkender Empfang und Speisesaal. Einzelne Gäste wünschen sich mehr Tagesanimation. Wer vor allem Strand, Ruhe und einen kurzen Weg zum Yachthafen sucht, ist hier gut aufgehoben.

Die Umgebung: Cala en Bosc, Yachthafen und Ciutadella

Cala en Bosc ist ein Ferienort an einer flachen Bucht mit feinem, hellem Sandstrand und türkisfarbenem Wasser. Etwa 300 Meter von der Anlage entfernt liegt der Yachthafen mit Geschäften, Cafés und Restaurants, hier spielt sich abends das Leben ab. In der Nähe steht der Leuchtturm von Artrutx am südwestlichen Zipfel der Insel. Die Küste ist felsig und von kleinen Buchten durchsetzt.

Ein Ausflug nach Ciutadella gehört zu jedem Aufenthalt: Die Altstadt mit ihren engen Gassen, der gotischen Kathedrale Santa Maria und dem Hafen lässt sich gut zu Fuß erkunden. Auch die Naveta des Tudons ist von hier aus in kurzer Fahrt erreichbar.

Freizeitmöglichkeiten

Rund um die Anlage lässt sich viel unternehmen. Paddle-Surfen, Kajakfahren, Bootsverleih und Fahrradausflüge lassen sich über Fremdanbieter gegen Gebühr buchen, Bootsausflüge führen an der Küste entlang, Tauchzentren gibt es auf der ganzen Insel. Wandern und Radfahren gelingen am besten auf dem Camí de Cavalls, dem rund 185 Kilometer langen Küstenweg rund um die Insel, der als Weitwanderweg GR 223 in 20 Etappen aufgeteilt ist.

Für Strandtage lohnt der Blick über die Insel: Im Süden liegen Buchten wie Cala Macarella und Cala Turqueta, oft nur über einen Spaziergang durch Pinienwald erreichbar, im Norden eignet sich die Bucht von Fornells für den Wassersport. Wer Kultur sucht, besucht Maó mit seinem Naturhafen, Ciutadella und die talayotischen Stätten. Die beste Reisezeit sind laut Reiseführern Mai, Juni, September und Oktober.

Bildergalerie

Tipps für den Besuch

Tipp

Wer ohne Auto reist, kommt mit dem Linienbus nach Ciutadella und kann Strand und Yachthafen zu Fuß erreichen. Für Wanderungen auf dem Camí de Cavalls und für die Südstrände lohnt ein Mietwagen. Eine Tourismusabgabe wird vor Ort fällig.

Lage und Anreise nach Cala en Bosc

Lage
Cala en Bosc im Südwesten Menorcas, nahe Ciutadella, direkt am Sandstrand
Flughafen
Maó, etwa 54 Kilometer entfernt, Fahrzeit rund eine Stunde
Ciutadella
Etwa zehn bis 16 Kilometer, Linienbus und Mietwagen
Yachthafen
Rund 300 Meter von der Anlage mit Geschäften und Restaurants
Verpflegung
Frühstück oder Halbpension, Buffetrestaurant S’Aigu und Beachbar am Pool
Kategorie
Vier Sterne, 164 Studios und Apartments mit Kitchenette

Angaben nach Recherche bei Veranstaltern und Buchungsportalen, Stand Oktober 2026. Einzelheiten können sich geändert haben. Die Fotos entstanden 1993 und 1994, die Anlage wurde seitdem renoviert.

Laut Veranstalter stehen sechs barrierefreie Zimmer im Erdgeschoss zur Verfügung, die individuell angefragt werden müssen.

Unsere Bewertung der Apartmentanlage
Hotelkategorie
★★★★★
Qualität des Essens
★★★★★
Freundlichkeit des Personals
★★★★★
Atmosphäre
★★★★★
Sauberkeit
★★★★★
Lage
★★★★★

Karte und Navigation

Die Karte wird von Google Maps bereitgestellt. Beim Laden werden Daten an Google übertragen.

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