Loxx Miniatur Welten Berlin

Das Loxx am Alex, Miniatur Welten Berlin, zeigte Berlin auf zahlreichen Anlagen im Mini-Format. In 3.000 Quadratmeter großen, klimatisierten Räumen kamen nicht nur Kinder ins Schwärmen.

Das Loxx am Alex ist geschlossen

Die Ausstellung im Alexa wurde am 31. August 2017 geschlossen. Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren Besuch, Zeiten und Angaben gelten nicht mehr.

Die Anlage

Die Anlage wurde von Januar bis September 2004 mit 70 Mitarbeitern errichtet, im Herbst 2007 folgte der Umzug in das Shoppingcenter Alexa. Verbaut waren 4,8 Kilometer Gleise, 40 Computer sorgten für geordnete Fahrten der 10.000 kleinen Fahrzeuge und 400 Züge. 45.000 Bäume, 500.000 Figuren und 1.200.000 Lichtquellen sorgten für das detailgetreue Ambiente. Die Anlage wurde immer weiter ausgebaut.

Berlin im Kleinformat

Schwerpunkt waren Berliner Elemente: ein Mini-Berlin mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz im Zentrum und Ausschnitten der Berliner Stadtbahn mit den Bahnhöfen Zoologischer Garten, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke, Ostbahnhof und Ostkreuz. Im Phantasiebereich, der nichts mit Berlin zu tun hatte, gab es einen großzügigen Personenbahnhof mit Güterverkehr, eine Hafenanlage, einen Steinbruch und eine Bundeswehrkaserne mit Gleisanschluss. Dazu kam das Häusermeer mit bekannten Gebäuden wie dem Roten Rathaus, der Kongresshalle, Schloss Bellevue, dem Großen Stern, dem Reichstag, dem Bundestagsviertel, dem sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni und dem Pariser Platz mit Brandenburger Tor und Hotel Adlon. Den echten Fernsehturm gibt es in einem eigenen Beitrag.

Züge und Flughafen

Digital gesteuerte Züge im Maßstab 1:87 (H0) fuhren überall: Regionalbahnen, IC und ICE, Güterzüge, Berliner S-Bahn und Straßenbahnen bis hin zu Museumszügen mit Dampfbetrieb. Das Ganze lebte von den vielen kleinen Details zwischen den fahrenden Zügen, von Lastwagen und Bussen im Straßensystem. Gesichert durch einen nachgebauten Metalldetektor gelangte man auf einen großen Airport mit startenden und landenden Flugzeugen, vom Mittelstreckenflieger bis zur Boeing 747. Alle 20 Minuten wurde es Nacht in der Großstadt, die dann in tausend kleinen Lichtern leuchtete.

Unser Eindruck

Die Anlage war nicht nur etwas für Kinder oder Eisenbahnfans, sondern auch für den „normalen“ Besucher sehenswert. Die Größe und Qualität des Miniatur Wunderlandes in Hamburg erreichte sie allerdings nicht.

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