London Film Museum

Das London Film Museum lag in Covent Garden in der Wellington Street und zeigte mit „Bond in Motion“ die größte offizielle James-Bond-Fahrzeugsammlung, die je ausgestellt wurde. Die Ausstellung ist laut Berichten inzwischen dauerhaft geschlossen.

Die Ausstellung ist geschlossen

Nach Berichten von James-Bond-Fanseiten ist „Bond in Motion“ im London Film Museum dauerhaft geschlossen, auch die Dependance an der South Bank gibt es nicht mehr. Dieser Beitrag ist ein Rückblick auf unseren früheren Besuch, Öffnungszeiten und Eintritt gelten nicht mehr.

Das Museum

Das London Film Museum lag etwas versteckt in einem ruhigen Bereich von Covent Garden und war etwas schlecht ausgeschildert. Es war ein recht kleines Museum, das auf mehreren Etagen Requisiten und Fahrzeuge aus James-Bond-Filmen ausstellte. Es befasste sich mit der britischen Filmindustrie und zeigte regelmäßig Ausstellungen zum Thema Film mit rund 150 echten Requisiten, Kostümen und Filmsets. Dazu kamen Flug- und Unterwassergeräte, Pässe und Führerscheine sowie der Mietvertrag für den BMW aus „Der Morgen stirbt nie“.

Die Fahrzeuge

Ein Muss war es für jeden Bond-Fan, mit den vielen Informationen zu den Filmen und den passenden Filmszenen im Hintergrund. Zu sehen waren die Fahrzeuge des Agenten 007, darunter der weiße Unterwasser-Lotus aus „Man lebt nur zweimal“, der Jaguar CX75, der Rolls-Royce Phantom III aus „Goldfinger“, der Aston Martin DB10 aus „GoldenEye“ und die Flitzer aus „Spectre“.

Besonderes Highlight war der originale Stuntwagen des Verbrechers Hinx, mit dem sich Bond in „Spectre“ ein spektakuläres Rennen liefert. Das Ausstellungsstück dürfte manchem Autofan Herzschmerzen verursachen, denn es ist ein Stuntfahrzeug mit allen Blessuren der Verfolgungsjagd durch Rom, einschließlich verschmortem Lack und Brandflecken.

Unser Eindruck

Leider war das Museum für das Gezeigte recht teuer. Man sollte etwa eine Stunde einplanen.

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