Die Christusstatue Cristo Rei Almada thront am Südufer des Tejo im Vorort Almada mit ausgestreckten Armen über Lissabon, gleich neben der Ponte 25 de Abril, der roten Brücke im San-Francisco-Stil.
Die Statue
Schon am Fuß hat man einen wunderbaren Ausblick auf die portugiesische Hauptstadt. Mit einem Lift gelangt man auf den 82 Meter hohen Sockel, der sich 113 Meter über dem Tejo befindet. Darauf steht die 28 Meter hohe Statue, die sechsthöchste Christusstatue der Welt und eines der höchsten Bauwerke Portugals. Bei klarem Wetter reicht der Blick über Tejo, Lissabon und Almada weit hinaus. Im Fuß des Monuments ist eine Kapelle untergebracht. Zusammen mit Fátima und Santiago de Compostela zählt der Ort zu den drei wichtigsten Wallfahrtsorten der Iberischen Halbinsel.
Die Geschichte
Der Kardinal-Patriarch von Lissabon, Dom Manuel Gonçalves Cerejeira, bewunderte in den 1930er Jahren die etwas größere Jesusstatue in Rio de Janeiro und wünschte sich eine ähnliche für Lissabon. 1940 gelobten die Bischöfe, die Statue zu errichten, sollte Gott Portugal vor dem Zweiten Weltkrieg verschonen, was geschah. 1949 wurden die ersten Steine verbaut, 1959 wurde das Monument eingeweiht. Cristo Rei bedeutet „König Christus“; oft wird der Name irrtümlich Christo Rei geschrieben.
Bildergalerie
Tipps für den Besuch
Die Fähre vom Cais do Sodré fährt nach Cacilhas, von dort geht es mit dem Bus weiter. Bei klarem Wetter ist der Ausblick gigantisch.
Anfahrt zur Cristo-Rei-Statue
- Adresse
- Alto do Pragal, Avenida Cristo Rei, 2800-058 Almada
- Fähre
- Vom Cais do Sodré nach Cacilhas
- Bus
- Ab Busbahnhof Cacilhas mit Linie 101 bis zur Statue, halbstündliche Abfahrt
- Auto
- Es gibt einen Parkplatz am Heiligtum, kostenpflichtig zu einem Einheitstarif von 2 €
- Barrierefreiheit
- Der letzte Teil des Wegs zur Terrasse des Monuments führt über eine enge Wendeltreppe mit 74 Stufen, deshalb ist sie für Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht nutzbar.
Angaben nach unserem Besuch, Zeiten und Preise können sich geändert haben. Aktuelle Angaben stehen auf der Website des Heiligtums.
Barrierefreiheit im Detail: Der letzte Teil des Wegs zur Terrasse des Monuments führt über eine enge Wendeltreppe mit 74 Stufen, deshalb ist sie für Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht nutzbar. Besucher mit einer Behinderung ab 60 % müssen die Kapelle und die Terrasse in Begleitung besuchen. Quelle: Website des Heiligtums, Stand Oktober 2026.
Karte und Navigation
Die Karte wird von Google Maps bereitgestellt. Beim Laden werden Daten an Google übertragen.







